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Entwicklungszyklus von Trauermücken

Trauermücke erfolgreich bekaempfenVorab, wie sehen Trauermücken aus? Die Trauermücke –  Bradysia paupera genannt –  ist nur wenige Millimeter groß und dunkel gefärbt. Für ihre Eiablage benötigt sie feuchte und humose Erde. Ihre Larven sind glasig weiß und haben eine maximale Länge von 5 mm. Durch ihre Kopfkapsel sind die Trauermückenlarven schnell zu erkennen. Sie befallen alle Wurzeln. Egal, ob es sich um Stecklinge oder Sämlinge handelt oder ob es dabei um ältere Pflanzen geht. Keine Wurzel ist vor ihnen sicher! Wenn der Blumenstock von den Schädlingen befallen ist, wächst die Pflanze kümmerlich oder stirbt zum Teil ganz ab. Sind die Schädlinge erstmal am Werk, so haben es diverse Pilze und Bakterien auch sehr leicht die Zimmerpflanze zu schädigen. Zur Bekämpfung der Mücken werden gerne Hausmittel oder Nematoden eingesetzt.

Trauermücken Lebensdauer

Rund 3 Wochen dauert der Lebens- oder Generationszyklus von der Bradysia paupera. In dieser Zeitspanne geschieht die Paarung und Ablage der Eier. Sowie die gänzliche Entwicklung in den 4 unterschiedlichen Larvenstadien. Die Trauermücken müssen 4 Larvenstadien durchlaufen, erst dann erlangen sie das Puppenstadium. Wenn für die Schädlinge günstige Bedingungen vorherrschen, das heißt, finden sie genügend feuchte Erde als Nährboden vor, können sie sich in den 3 Wochen vervielfachen. Darum kommt es gerade in den warmen Sommermonaten immer wieder zu einer Plage von derartigen Schädlingen. Da sich in dieser Zeit die Trauermücken explosionsartig vermehren, wenn ihnen der richtige Nährboden zur Verfügung gestellt wird.

Lebenszyklus der Trauermücken

Die voll entwickelte Trauermücke hat nur eine sehr kurze Lebenszeit von ein paar Tagen. In der Regel leben die erwachsenen Insekten nur 3 bis 7 Tage. Diese Zeit wird für die Paarung und die anschließende Eiablage genutzt. Ein idealer Platz für die Ablage muss erst gefunden werden. Bei der Suche danach verlassen sich die Trauermücken auf ihren exzellent ausgeprägten Geruchssinn. Ein modriger, feuchter und fauliger Geruch zieht sie an. Wenn ein geeigneter Platz für die Eiablage gefunden ist, kommt es zur Paarung. Bereits am nächsten Tag kann das Weibchen eine große Zahl an Eiern ablegen. Bis zu 160 Eier sind pro Trauermücke möglich. Ist genügend feuchte Erde vorhanden und sind die Bedingungen gut, kommen die ersten Larven nach wenigen Tagen zum Vorschein. Das Leben der Larven gestaltet sich hauptsächlich unter der Erde. Sie ernähren sich von Stielen und Wurzeln der Pflanze. Aber auch zu Algen, Pilzen und totem organischen Material sagen sie nicht nein. Bereits nach 1 Woche kann der Pflanzenzüchter und Blumenfreund Fräßschaden der Trauermückenlarven bemerken. Ausgehöhlte Triebe und welke Pflanzen werden sichtbar, da die feinen Pflanzenwurzeln bereits angefressen sind.

Beste Bedingungen für Trauermückenlarven

Wie gut die Beweglichkeit der Larven ist, hängt einzig und allein von der Beschaffenheit des Bodens ab. Genügend Feuchtigkeit der Blumenerde sorgt für mehr Mobilität der Schädlinge. Die Larven durchlaufen 4 Stadien. Die 4 Stadien nehmen einen Zeitraum von etwa 2 Wochen in Anspruch. Anschließend erfolgt die Verpuppung. Diese findet oberirdisch statt. Eine Änderung der Farbgebung steht bevor, aus der weißen Puppe wird eine gelbbraune. Nach wenigen Tagen (in der Regel spätestens am 4. Tag) schlüpft die gänzlich entwickelte Trauermücke. Sie ist am Tag des Schlüpfens bereits geschlechtsreif. Das Insekt kann somit umgehend zur weiteren Vermehrung der Schädlinge beitragen.


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Kommentare

Karen Matschke Januar 5, 2018 um 4:17 pm

Ich habe jedes Jahr mit trauermücken zu kämpfen, wie kann ich die Biester dauerhaft los werden? Kann es damit zusammen hängen das wir im Garten ei en Teich haben und ich ei ihr Zimmerpflanzen im Sommer nach draußen stelle?

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