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Trauermücken bekämpfen

Die nur wenige Millimeter großen Trauermücken sind die Plage Nr. 1, die weltweit Pflanzenzüchtern und Blumenfreuden die Nerven rauben. Die Mücke ist für Menschen nicht gefährlich. Auch Blätter, Blüten und weitere Teile der Zimmerpflanzen haben vom Schädling nichts zu befürchten, dafür sind die Larven der Trauermücke umso gefährlicher. Die Larven, die in der Erde abgelegt werden, ernähren sich in der Regel von den feinen Pflanzenwurzeln, das zur Folge hat, dass die Zimmerpflanze welkt und abstirbt. Damit die ungebetenen Gäste schnell wieder verschwinden, ist eine erfolgreiche Bekämpfung von Bedeutung.

TrauermückeVorbeugung gegen Trauermücken

Feuchte Erde gilt als der Nährboden für die Trauermücke. Nur dort legen die kleinen Fliegen ihre Eier ab, damit ihre Larven aktiv werden können. Darum sollte eine immer feuchte Blumenerde vermieden werden. Die Blumenerde sollte sich vor der Bewässerung in einem trockenen Zustand befinden. Darum macht es Sinn, die Zimmerpflanzen nicht direkt zu bewässern, sondern nur das Gefäß unter der Pflanze. Auf die richtige Technik beim Gießen kommt es also an.

Eine weitere Variante ist, die Erde wird mit einer dünnen Schicht aus Quarzsand bedeckt. Zum einen wird der Blumenerde so Feuchtigkeit entzogen, zum anderen haben die Trauermücken somit keine Möglichkeit zur feuchten Erde vorzudringen. Die Ablage der Trauermückenlarven wird somit erfolgreich verhindert. Handelt es sich um großflächige Beete, können diese mit Kalk oder Kies geschützt werden.

Gelbsticker zur Trauermuecken bekämpfungGelbtafeln gegen Trauermücken

Die bekannteste Methode gegen die Bekämpfung von der Trauermücke sind die Gelbtafeln. Die gelbe Farbe lockt die Fliegen an, diese bleiben dann auf den Stickern kleben, da diese mit einem speziellen, geruchlosen Leim versehen sind. Gerade im Anfangsstadium und bei geringem Befall sind die gelben Sticker von Samenshop24, Dehner und Co sehr hilfreich. Eine Gelbtafel wird im Blumentopf befestigt. Wichtig ist, dass vorab die Folien von den Klebeflächen entfernt werden und die Stäbchen in direkter Berührung mit der Erde stehen. Die Gelbtafeln (auch Gelbsticker genannt) können auch als Vorbeugung bei diversen Zimmerpflanzen und Kakteen eingesetzt werden.

 

Hausmittel gegen Trauermücken

Das Streichholz

Wenn zu Großmutters Zeiten die kleinen ungebetenen Gäste entdeckt wurden, kam ein herkömmliches Streichholz in den Blumentopf. Der Kopf des Streichholzes wurde in die Erde gesteckt. Der Schwefel, der sich vom Streichholzkopf löst, soll für die Trauermückenlarven tödlich wirken.

Das Niemöl

Bei der Insektenabwehr im größeren Stil hilft aber ein einfaches Streichholz nicht mehr weiter, es muss zu einem pflanzlichen Öl gegriffen werden, dem Niemöl. Niemöl enthält den Stoff Azadirachtin, dieser Stoff wirkt sich auf den Hormonhaushalt der Schädlinge aus und führt zum Absterben der Larven.

Das Fettkraut

Fettkraut zur bekaempfung

Fettkraut zur bekaempfung

Sind mehrere Pflanzen von den Mücken befallen, genügt es zwischen den einzelnen Blumentöpfen eine fleischfressende Pflanze namens Fettkraut aufzustellen. Dieses Kraut ist im Besitz von klebrigen Blättern und fängt somit die Schädlinge ein, bevor sie ihre Eier ablegen können.

BIOLOGISCH:

Darunter fällt die Anwendung von Nematoden – Fadenwürmer. Sie ernähren sich von der Körperflüssigkeit der Trauermücke. Die Trauermückenlarven haben dank den Fadenwürmern keine Chance auf ein weiteres Überleben im Blumentopf.

CHEMISCH:

Alle Insektizide, die die Wirkstoffe Thialcloprid und Imidacloprid in sich tragen, sind bei der Bekämpfung sehr wirksam.


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